Teil I

Grundsätzliches

Der Geist Gottes in uns erforscht alles.

1.Korinther 2.10 - ... denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.

Die größte dynamische Kraft liegt somit in unserem Inneren und gleichzeitig sind wir von ihr schützend umgeben.

Markus 11.22-24 - Und Jesus antwortet und spricht zu ihnen: Habet Glauben an Gott. Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berge sagen wird: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird werden [was irgend er sagen wird]. Darum sage ich euch: Alles, um was irgend ihr betet und bittet, glaubet, dass ihr es empfangen habt und es wird euch werden.

Das glaubensvolle, vertrauende und Gott alles zutrauende Gebet ist der Schlüssel um die göttliche, allmächtige Kraft sozusagen "einzuschalten" und zur Wirkung zu bringen.

Psalm 46.2 - Darum werden wir uns nicht fürchten, wenngleich gewandelt würde die Erde, und wenn die Berge wankten im Herzen des Meeres,

Ein solches Gebet schafft die Verbindung.

Auch wenn der allmächtige und allwissende Gott alles weiß, erwartet er unser kindlich vertrauliches Bitten.

Uns mögen Dinge manchmal unmöglich scheinen, aber nicht so bei Gott.

Matthäus 19.26 - Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.

Beten ist die dynamische Verbindung mit Gott. Da er überall ist, auch in uns, muss lediglich der "Kontakt" geschlossen werden, wie bei einem elektrischen Schalter, damit wir mit der Gotteskraft verbunden sind. Deshalb muss man vor dem Handeln beten und nicht danach - es sei denn als Dankgebet.

Gottes Allmacht ist unbegrenzt. Wenn nun dieser mächtige Gott in uns wohnt, dann sind wir ebenfalls unbegrenzt. Der Herr Jesus hat gesagt: "...ich bin in ihnen und du (Vater) in mir..." . Allerdings werden nicht alle unsere Gebete sofort erfüllt. Wir müssen lernen geduldig zu warten und zu vertrauen. Abraham hat uns hierin ein gutes Beispiel gegeben. Er wartete 25 Jahre auf die Geburt Isaaks. Ebenso Isaak, er wartete 20 Jahre bis Rebekka, seine Frau, ihm seinen Sohn Jakob gebar. Auch Jakob musste lernen zu warten. So zieht sich die Linie der guten Beispiele durch alle Lebensberichte der treuen Glaubensmänner vergangener Zeiten hindurch.

Hebräer 11.32,33 - Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon und Barak und Simson und Jephta, und David: und Samuel und den Propheten, welche durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften.

Es waren Menschen wie wir - keine Helden im mystischen Sinn - sondern Glaubenshelden. Auch wir heute können nicht nur von ihnen lernen, sondern es auch im Glauben wagen, unserem großen Gott in Christo alles zuzutrauen, ja IHM absolut zu vertrauen wie auch die Treuen der alten Zeiten.

Ihnen geschah nach ihrem Glauben!

Auch zur Zeit des irdischen Lebens Jesu gab es beeindruckende Zeugnisse großen Glaubens. Da war zum Beispiel der Knecht eines Hauptmannes krank. Der Glaube dieses Hauptmannes war vorbildlich. Er empfand es als zu große Ehre, dass Jesus in sein Haus kommen wollte, und sagte deshalb folgendes:

Matthäus 8:8 - ... Herr, ich bin nicht würdig, daß du unter mein Dach tretest; sondern sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund werden.

Er glaubte, dass Jesus seinen Knecht aus der Ferne, allein aufgrund eines Wortes, heilen konnte. Was hat Jesus diesem Mann geantwortet?

Matthäus 8:13 - Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund in jener Stunde.

Ja, ihm geschah nach seinem Glauben.

Hier noch zwei Beispiele.

Matthäus 9.27-29 - Und als Jesus von dannen weiterging, folgten ihm zwei Blinde, welche schrieen und sprachen: Erbarme dich unser, Sohn Davids! Als er aber in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm; und Jesus spricht zu ihnen: Glaubet ihr, dass ich dieses tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr. Dann rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.

Matthäus 15.22-28 - ... und siehe, ein kananäisches Weib, das von jenen Grenzen herkam, schrie zu ihm und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen. ... 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst. Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.

Ist das nicht wunderbar?

Du brauchst nur die Bibel lesen und wirst weitere großartige Begebenheiten finden, die den Glauben zeigen, der jedem Glaubenden von Gott geschenkt wird. Wer an der Macht Gottes zweifelt, wird solches nicht erleben. Die aber, die da glauben, werden auch noch heute Wunder erleben.

Ihnen wird auch heute nach ihrem Glauben geschehen!

* * * * * * *