Teil I

Das Gesetz vom Säen und Ernten.

Galater 6.7 - Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten.

Das göttliche Gesetz vom Säen und Ernten gilt für alle Lebensbereiche. Grundsätzlich ist dabei auch folgendes interessant und beachtenswert: Alles, was gesät wird, produziert im Ergebnis der Ernte ein Vielfaches. D.h. es wird unter normalen Bedingungen immer wesentlich mehr geerntet, als man gesät hat!

Dieses Prinzip Gottes hat somit weitreichende Folgen. Denn alles, was gesät wurde, ob Gutes oder Böses, unterliegt diesem göttlichen Gesetz.

Dies wird an einem einfachen Beispiel deutlich. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die Körner einer Ähre zu zählen und man staune - es waren achtzig Stück. Da hat der Landwirt ein Korn gesät und in der Ernte kann er das Achtzigfache zurücker-halten!

Ein guter Gedanke produziert also achtzig andere gute Gedanken - ebenso ein böser Gedanke. Kaum auszudenken, wie die Welt sich verändern würde, wenn alle Menschen nur noch Gutes denken würden!

Es ist somit wichtig, darauf zu achten, was man sät - selbst in den Gedanken. Deshalb sagt der Apostel Paulus, dass man nur Gutes denken und tun soll - eben weil die Ernte entsprechend sein wird.

Philipper 4.8 - Übrigens, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget. 9 Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, dieses tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Alles, was man austeilt - ob Gedanken, Worte oder Materielles - alles, aber auch alles, kommt mit Zuwachs zurück. Wer also viel Gutes ernten will, sollte solches vorher säen. Dies trifft auch auf Verluste jeglicher Art zu. Wer diese geistlicherweise nicht akzeptiert, weil es sich ja nur um eine Verschiebung oder Veränderung des Daseins dieser Dinge handelt, wird ein Vielfaches zurückerhalten.

Jesus kannte dieses Gesetz Gottes und sagte deshalb fol-gendes:

Matthäus 19.29 - Und ein jeder, der irgend verlassen hat Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Na-mens willen, wird hundertfältig empfangen und ewiges Leben erben.

Auch Hiob erlebte diese göttliche Regel, als er Gott die Treue hielt. Er hat sich nicht abbringen lassen. Auch nicht von seiner Frau, der letzten Person seines Vertrauens. Das Ergebnis ist überwältigend. Es wird folgendes berichtet:

Hiob 42.10 - Und Jahweh wendete die Gefangenschaft Hiobs, als er für seine Freunde betete; und Jahweh mehrte alles, was Hiob gehabt hatte, um das Doppelte. 12 Und Jahweh segnete das Ende Hiobs mehr als seinen Anfang; und er bekam vierzehntausend Stück Kleinvieh und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tau-send Eselinnen.

Wer großzügig ist und gibt, erhält, wie bei Saat und Ernte, ein Vielfaches zurück. Es gilt, dies nicht nur zu wissen, sondern auch glaubensvoll anzuwenden. Dann geschieht gemäß der Verheißung des Herrn Wunderbares.

Lukas 6.38 - Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn mit demselben Maße, mit welchem ihr messet, wird euch wieder gemessen werden.

Es bedarf der permanenten Erinnerung an dieses göttliche Gesetz um den Erfolg, das Handeln Gottes, im eigenen Leben verwirklicht zu sehen.

Ja, man erntet was man sät - ausschließlich Gott allein kann dieses Gesetz ändern. Negativ Gesätes wird dann zu Positivem. So macht ER Übles zu Gutem.

Bestes Beispiel ist die Geschichte um Josef. Durch den üblen Verrat seiner Brüder wurden das Volk Israel und andere Nationen vor dem Hunger gerettet. Noch größer wird die Bedeutung dieser von Gott veranlassten Handlung, wenn man bedenkt, dass Israel Gottes Werkzeug zur Verwirklichung seines Heilsplanes ist.

Israel ist der Erstling aus den Nationen, und das Wort sagt uns, dass Erstlinge die Garantie für die Masse sind.

Römer 11.16 - Wenn aber der Erstling heilig ist, so auch die Masse; und wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige.

Alle Nationen bringt Gott zum Ziel, und das zunächst negative Erleben Josefs war der Anfang für die Verwirklichung dieses Gotteszieles.

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