Teil I

Alles geschieht gemäß Glauben.

Hier nochmals die Definition des Glaubens:

Hebräer 11.1 - Der Glaube aber ist eine standhafte Zuversicht dessen, was man erwartet, ein Überführtsein von Tatsachen, die man (noch) nicht erblickt.

Glauben heißt also - nicht zweifeln, obwohl man nichts sieht. Aber man kann es wahrnehmen, als vorweggenommene Gebetserhörung, wie es Jesus selbst empfohlen und getan hat.

Markus 11.24 - Darum sage ich euch: Alles, um was irgend ihr betet und bittet, glaubet, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.

Die Hauptfeinde des Glaubenden sind Zweifel, Furcht, Unwissenheit und mangelndes Vertrauen in die Macht Gottes, die sich in Christus Jesus manifestiert hat. Da wo ER ist, kann sich kein Feind halten.

Psalm 68.1 - Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalm, ein Lied. Möge Gott aufstehen! Mögen sich zerstreuen seine Feinde, und vor ihm fliehen seine Hasser!

Mache dir bewusst, dass Gott in Christus immer in dir, dem Neugezeugten, ist, und dass du in Christus und in Gott bist. Es ist ein doppeltes Ineinandersein!

Keine geistige Macht, auch wenn sie Wunder wirkt, hat solche Kraftfülle zur Verfügung wie der Herr des ganzen Alls.

Der glaubende Blick auf den Christus und damit auch auf den Vater ist der einzige Weg zum Ziel der Vollendung.

Dieses Ziel ist Realität und muss schon hier und jetzt im Glauben als Realität erfasst werden.

Römer 1.20 - ... denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien...

Alles, was dir begegnet, ist Teil der wunderbaren Schöpfung Gottes. Alles ist abhängig vom Geist Gottes. Der materiellen Schöpfung und den meisten Menschen ist dies nicht bewusst. Wenn du also in allem Gott erkennst, wird es einfach sein, auch allen Menschen mit Wohlwollen zu begegnen. Das wiederum bewirkt, dass auch alles, was dir begegnet, dir zu deinem Guten zusammenwirkt.

Römer 8.28 - Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, ER alles zum Guten zusammenwirkt...

So erfüllt sich Schriftwort auf Schriftwort im Leben dessen, der glaubt, und es geschieht alles nach diesem Glauben.

Psalm 23.6 - Fürwahr, Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Hause Jahwehs auf immerdar.

Alles, was in deinem Inneren ist, strahlt auch nach außen. Das wiederum hat zur Folge, dass andere Menschen dir in gleicher Weise begegnen. Was liegt also näher, als das Göttliche in dir bewusst nach außen zu tragen - mit der Folge von lauter wohlgesonnenen Menschen um dich herum?

Johannes 3.16 - Denn also liebt Gott die Welt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern äonisches (ewiges) Leben habe.

Gott liebt seine Schöpfung und damit auch dich. Mache dir diese einfache Wahrheit mehrmals täglich bewusst. Weil Gott dich liebt, wird er auch für dich sorgen.

Auch David wusste durch den Geist Gottes, wo man Wurzeln schlagen soll.

Psalm 1.1-3 - Glücklich der Mann, … der Gefallen hat am Gesetz Jahwehs … er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blatt nicht verwelkt; und alles, was er tut, gelingt. Gottes Gesetze wirken immer und überall. Wenn du diesen Gesetzen vertraust und fest an deren Wirkung glaubst, bist du wie dieser Baum, der seine Wurzeln tief im Geist und Wort Gottes (Wasser) hat. Dann wird dir auch alles, was mit dem Willen Gottes für dich übereinstimmt, gelingen.

Jakobus 4:8 - Nahet euch Gott, und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen.

Gott ist in deinem Inneren! Nahe dich ihm in diesem Bewuss-tsein und der Gott und Herr in dir wird allen deinen Bedarf erfüllen.

Philipper 4.19 - Mein Gott aber wird all euren Bedarf erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.

Alles kommt von Gott, der Quelle aller Energie. ER wirkt alles in Allen. Auch das scheinbar Üble dient einem guten Zweck in unserem Leben. Deshalb sagt für alles Dank - nicht denkt Dank - sagt, das heißt laut und vernehmlich mit Gott zu reden.

Dann geschieht dir nach deinem Glauben!

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