Teil I

Der Blick nach "oben".

Mensch heißt eigentlich "der nach oben blickt" (gr. antropos) Wie wenig wird nach oben geblickt, hin zu der Quelle aller Kraft und allem Vermögen, ohne die wir nicht einen Hauch machen könnten.

Der Blick nach oben vertreibt die Furcht. Jesus war auch in diesem Punkt beispielgebend.

Johannes 11.41 - Sie nahmen nun den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, auf dass sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Jesus hat es uns vorgemacht. Voller Vertrauen nach oben blicken - das ist die rechte Grundhaltung für alle Lebensbereiche. Dann kannst du alles vom Vater in Christo Jesu erwarten. Welcher menschliche Vater kann seine treu nach oben blickenden Kinder enttäuschen? Wie viel mehr gibt der alles in allen Wirkende, der Treue, der die Liebe in Person ist.

Das Gegenteil beschreibt Hiob:

Hiob 3.25 - Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und vor dem mir bangte, das kam über mich.

Du hast also die Wahl! Blicke nach oben und deine Probleme werden gelöst oder blicke auf dich (nach unten) und es wird neue, schwer lösbare Probleme geben.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies nicht immer einfach ist. Wieder und wieder musste ich mir in solchen Situationen sagen: "Der Herr macht das, lass mich ruhig sein, damit du wirken kannst". Nachdem ich dies viele Male wiederholt hatte, stellte sich die göttliche Ruhe ein und ich konnte wieder meiner Arbeit nachgehen, ohne ständig unkonzentriert zu sein.

Wenn du die Dinge, die dich belasten, immer wieder heraufholst, wird sich keine Ruhe einstellen. Es ist auch ein gewisses Misstrauen gegen Gott, der ja gemäß seinen Gesetzen festgelegt hat, wie uns geholfen wird. Wir brauchen nur noch diese Hilfe anzunehmen und davon Gebrauch machen. Der Rest ist SEINE Sache!

Dann geschieht dir nach deinem Glauben!

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